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Mitteilungsblatt des Südtiroler Kulturringes

Herausgeber: Dr. Egmont Jenny
21. Jahrgang - Nr.6 November/Dezember 2005 - erscheint zweimonatlich
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Blick nach vorn
Was im Land verbessert werden muß
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1809 - Mythos und Wirklichkeit
Der Bauernaufstand gegen Bayern unter Andreas Hofer
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Eine Finanzpolitk der Widersprüche
Wie das Land wirtschaftet
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Öffener Brief zum neuen Alkoholgesetz

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Die Meinung
sich selber an der nase ziehen
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Ein österreichischer Skandal
Der Streit um zweisprachige Ortstafeln in Kärnten
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Der Rotationswahn

Wenn Wahlen näherrücken, kommt aus gewissen italienischen Kreisen immer wieder der Vorwurf, die Italiener seien aus den höchsten Ämtern im Lande ausgeschlossen, für sie reiche es meist nur bis zum Vize, man müsse endlich eine Ämterrotation einführen, abwechselnd ein Deutscher und dann ein Italiener.
Das ist Quatsch und entspringt einem irrationalen nationalistischen Geltungswahn. Die Grundfrage ist, ob der/die Leiter/in eines bestimmten Amtes oder Dienstes ihrer Aufgabe gewachsen ist und ob er/sie dieses Amt korrekt und möglichst unparteiisch ausübt Es ist also nicht eine ethnische, sondern eine ethische Frage. Da die Deutschen die Mehrheit der Bevölkerung stellen, ist es selbstverständlich, daß sie auch in den Spitzenpositionen am stärksten vertreten sind. In Sizilien stellen eben die Sizilianer vorwiegend die Spitzenmannschaft. Das entspricht den Grundregeln der Demokratie. Erst kürzlich hat Landesrätin Luisa Gnecchi festgestellt, daß eine Südtiroler Gruppe in den führenden Ämtern tatsächlich kaum vertreten ist, nämlich die deutschsprachigen Südtiroler, die nicht zur SVP gehören.


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