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Mitteilungsblatt des Südtiroler Kulturringes

Herausgeber: Dr. Egmont Jenny
21. Jahrgang - Nr.1 Jänner/Februar - erscheint zweimonatlich
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Die Bombenjahre im Film
Eine kritische Beurteilung
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Ignoranz oder Arroganz?
Zum Stellenwert der Opposition in Südtirol
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Die Minderheiten und die große Politik
Das Beispiel von Schleswig Holstein
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Aus Landtag und Region

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Die Erlebnisgesellschaft
Eine Erzählung von Herbert Rosendorfer
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Ein fraglicher Sieg
Was wird aus der Bezirkszeitung "Der Vinschger"?
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Qualität und Quote
Zur Brixner Tagung über Radio und Fernsehen
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Gemeindewahlen
Perspektiven für Bozen und Meran
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Kurbad Meran

Noch ist nicht geklärt, ob die Thermen von Meran überhaupt Thermalwasser anbieten können, denn die Bohrungen im Süden der Stadt haben bisher keinen wesentlichen Erfolg gehabt. Wahrscheinlich wird man also wie bisher mit dem Normalwasser vom Vigiljoch vorliebnehmen müssen.
Trotzdem sind die Betreiber der Kur AG zuversichtlich, daß sie im Spätherbst dieses Jahres einen Thermalbetrieb starten können. In diesem Sinne äußerte sich in einer Pressekonferenz eine erlesene Gesellschaft, zu der Kurbadpräsident Manfred König, die Direktorin Adelheid Stifter, der Leiter der Versuchsanstalt Laimburg Klaus Platter und die Ärztin Gudrun Gschwendt gehörten.
Es wurde verkündet, daß man unter dem Motto "Gesundheit und Wohlbefinden made in Südtirol" eine Reihe von Naturprodukten des Landes zu Kurzwecken einsetzen werde. Das reicht von der altbekannten Traubenkur bis zu Packungen mit Äpfeln, Kräutern, Molke und Wolle. Ein diesbezügliches spezielles Programm steht unter dem Motto "Entschlackung, Entgiftung und Entspannung".
Offenbar ist man in der Kurbad AG vom ursprünglichen Plan abgewichen, der eigentlich dem ärztlich-gesundheitlichen Teil nur eine Nebenrolle zubilligte und den sogenannten Wellnessbetrieb in den Mittelpunkt stellte. Dazu ist zu vermerken, daß allerdings ein medizinisch effizienter Dienstleistungsapparat, der gesundheitsbewußte Menschen anziehen soll, eine Reihe von Fachkräften benötigt, die nicht nur viel kosten, sondern auch schwer zu bekommen sind. Demnach muß die Kurbad AG Meran sich noch manches einfallen lassen.

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