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Mitteilungsblatt des Südtiroler Kulturringes

Herausgeber: Dr. Egmont Jenny
20. Jahrgang - Nr.6 November/Dezember - erscheint zweimonatlich
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...noch nicht in Europa angekommen
Zur Einwanderung und Integration der Muslime
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Die Frauenquote
Die geringe Frauenpräsenz in der Politik
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Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

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Auf der Suche nach Inhalten und Zielen
Das grüne Dilemma - Postfaschistische Bruderkämpfe
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Was macht eigentlich der Steuermann?
Zur Rolle des SVP-Obmannes
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Von den Pendlerzügen zur Brücke von Messina
Das desolate Eisenbahnsystem
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Für echten Wettbewerb im Gesundheitswesen
Der fragliche Vorstoß der Spitalsärzte
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Lauter erotische Wortgeschichten

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Hofübergabe...

So haben die "Dolomiten" den Wechsel an der Spitze der "Arbeitnehmer in der SVP" kommentiert. Aber wo ist der Hof, den Albert Pürgstaller Dr. Reinhold Perkmann angeblich übergeben hat? Nicht einmal eine windige Baracke ist vorhanden.
Dieser Vorgang bestätigt, daß die ganze Richtung der Arbeitnehmer in der SVP nur ein Luftballon zum Wählerfang ist. Wollte man daraus wirklich eine schlagkräftige Organisation machen, die tatsächlich einen Großteil der Südtiroler Arbeitnehmer vertritt, so müßte selbstverständlich eine/r der fünf Landtagsabgeordneten dieser Richtung diese Aufgabe übernehmen. Denn dazu braucht es Zeit, Einsatz, Mühe, Geld und politisches Prestige. Das kann nur jemand machen, der ein politisches Mandat hat, sicherlich nicht ein noch so tüchtiger Mann, der voll im Berufsleben steht.
Das will sich aber niemand der in Frage kommenden Mandatare antun. Das bedeutet nämlich viel Arbeit, Auseinandersetzungen, Konfrontationen. Es bedeutet, daß man unter die Leute geht, daß man ihnen die angepeilten Ziele aufzeigt, daß man systematisch eine organisatorische Basis aufbaut, wie es andere Lobbys machen, die deshalb auch etwas durchsetzen.
Aber das will "man" nicht. Die Mutterpartei SVP hat sich ihren sogenannten sozialen Flügel immer sehr sorgsam ausgesucht und das macht sich nun bezahlt. So bleibt die Richtung der "Arbeitnehmer in der SVP" eine bunte und harmlose Paradetruppetruppe mit vielen Generälen und ohne Mannschaft.

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