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Mitteilungsblatt des Südtiroler Kulturringes

Herausgeber: Dr. Egmont Jenny
20. Jahrgang - Nr.3 Mai/Juni 2004 - erscheint zweimonatlich
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Die Watschn
Analyse und Kommentar zur Europawahl
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Die "interethnische" Dietlinde

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Die italienische rechte Front

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Der Anti-Ebner-Effekt

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Stillstand der "Union für Südtirol"

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In Meran diktiert die Lobby
Tunnelgeschäfte
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Neue Bücher
"Meines Vaters Land" von Wibke Bruhns
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Römische Wirren
Berlusconis Schleuderkurs
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Sprachgruppenerhebung bleibt

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Das letzte Aufgebot

Als mir zwei Tage vor der Wahl per Post "Der Landwirt", das Organ des Bauernbundes, ins Haus flatterte, merkte ich erst, wie bitterernst es um die SVP und ihren Europakandidaten stand. Mir hatten bereits der Ortsobmann, der Bezirksobmann, der Parteiobmann, der Ehrenobmann und andere kleinere Chargen (alle von der SVP) persönlich geschrieben und mir vor Augen geführt, wie notwendig es für Südtirol sei, den SVP-Kandidaten nach Brüssel zu schicken. Im ersten Moment hatte ich gemeint, der Bauernbund würde sich wegen der lächerlichen Cotoneasterkampagne des vorigen Jahres entschuldigen oder mich wegen meines Eigenbauweines in die Kategorie der Bauern (ohne Hotel und Garni) aufnehmen. Nichts von alledem. Der Bauernbund hatte nur den dringenden Wunsch, ich möge doch im Interesse der Heimat und des Bauernstandes Michl Ebner wählen. Es war offensichtlich das letzte Aufgebot!

e.j.

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