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Mitteilungsblatt des Südtiroler Kulturringes

Herausgeber: Dr. Egmont Jenny
18. Jahrgang - Nr.4 Juli/August 2002 - erscheint zweimonatlich
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Sommermanöver in Bozen
Referendum Siegesplatz/Friedensplatz
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Nach mir die Sintflut
Über den heilsamen Schrecken der Kritik
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Eine nach-pfingstliche Betrachtung
Jesus und seine Jünger
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Sprachverwirrungen
Sinn und Aufgabe einer mehrsprachigen Schule
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Die Ziersträucherverordnung
Ein Schildbürgerstreich
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Verschiedene Themen

WAHLEN
Am 22. September wählt Deutschland den neuen Bundestag. Diese Entscheidung ist von größter Bedeutung auch für die weitere Entwicklung in Europa. Es geht darum, ob es möglich sein wird, den von der Regierung Schröder eingeschlagenen Weg der Reformen und der Öffnung fortzusetzen, oder ob die konservativen Kräfte den von ihnen geplanten neoliberalistischen Kurs, der bereits unter Kohl versagt hat, durchsetzen.

Gratulation
In Innsbruck feierte in diesen Tagen Frau Hofrat Dr. Viktoria Stadlmayer ihren 85. Geburtstag. Frau Dr. Stadlmayer ist eine aufrechte Deutsch-Österreicherin, die sich bereits als junge Beamtin im "Großdeutschen Reich" in der schwierigen Zeit der Option mutig und entschieden für die Interessen Tirols und speziell für die Menschen in dessen südlichem Teil eingesetzt hat. Über Jahrzehnte hinweg leitete sie das wichtige Referat "S" in der Tiroler Landesregierung und war an allen wichtigen Entscheidungen, die schließlich zur derzeitigen Autonomie geführt haben, beteiligt. Frau Dr. Stadlmayer hat ihren Einsatz in dieser Sache stets über die parteipolitischen Interessen gestellt und war deshalb oft eine unbequeme Mahnerin. Auch heute beobachtet sie die Entwicklung in Südtirol mit wachem Auge und scheut sich nicht, dazu ihre kritische Meinung zu äußern. Ihr gelten die aufrichtigen Geburtstagsglückwünsche der "Südtiroler Nachrichten".

DIE BEWÄHRUNGSPROBE
Die Verabschiedung des neuen Wahlgesetzes ist eine der dringendsten Aufgaben des Südtiroler Landtages in den kommenden Wochen. Hier wird sich zeigen, ob die Führung der Südtiroler Volkspartei ihrer geschichtlichen Aufgabe als führende politische Kraft dieses Landes gewachsen ist. Wenn die SVP dieses Gesetz dazu benützen sollte, die deutschsprachige Opposition per Gesetz auszuschalten, so wäre dies ein katastrophaler Fehler, der die Zukunft der Südtiroler Autonomie schwerstens belastet. Auch die Schutzmacht Österreich sollte sich hier prompt und in aller Deutlichkeit einmischen.

FEIER- UND SPASSKULTUR
Wieder grassiert im Lande die Feier- und Spaßkultur. Ein Fest löst das andere ab. Die Vereine füllen damit ihre Kassen, die Besucher füllen sich mit Alkohol. Das Lananer Gemeindeblatt lieferte dazu den passenden Kommentar:


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