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Mitteilungsblatt des Südtiroler Kulturringes

Herausgeber: Dr. Egmont Jenny
18. Jahrgang - Nr.6 November/Dezember 2002 - erscheint zweimonatlich
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Das "mir sein mir" - System
Die harsche Kritik eines Insiders
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Zum "Siegesplatz"
Eine objektive geschichtliche Bewertung
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Mythos Weihnachten
Zum Konsumfest degeneriert
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Wir stiften Kultur. Die Bank.
Kultur und Kommerz
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Der große Plauderer
Berlusconis fragliche Erfolge
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Kurznachrichten aus Südtirol

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Terrorismus

Der Texaner Bush, Präsident der USA und Inhaber des größten Massenvernichtungspotentials der Erde, ist entschlossen, den Diktator Saddam Hussein zu beseitigen. Er will endlich den Iraqui die (amerikanische) Demokratie bringen und dafür ein paar Erdölquellen eintauschen. Er ist entschlossen, dies auf jeden Fall mit Waffengewalt zu tun, denn das ist er der Lobby der Waffen- und Erdölmagnaten, die ihn auf diesen Posten gehievt haben, schuldig. Die teure Rechnung für diesen Krieg und seine "Kollateralschäden" sollen sowieso die Europäer zahlen.

aus "Le Monde"

Treuester Bundesgenosse Bushs ist Ariel Sharon, israelischer Ministerpräsident, Fachmann für Massaker. Sein Problem ist, die Palästinenser zu einem Sklavenvolk zu machen, ihre Intelligenz zu vertreiben, ihre demokratischen Institutionen systematisch zu zerstören und ihnen schließlich einen arabischen Quisling aufzuzwingen. Dafür scheut er keine Mühe. Programmierter Mord, Vertreibung, täglicher Terror mit Zerstörungen aller Art gehören zum Alltag einer Okkupationsarmee, deren Anführer (von Soldaten kann man nicht sprechen) längst neben Milosevic in Den Haag wegen Verbrechen gegen die Menschenrechte sitzen müßten. Nur ein paar aufgeschlossene und mutige Juden in der Diaspora protestieren immer wieder gegen diese Politik, die letztlich dem Judentum selbst am meisten schadet.

Putin, Herr aller Reußen, hat wiederum das Problem mit den Tschetschenen, die von der etwas groben russischen Demokratie nichts wissen wollen, sie möchten ihren eigenen Staat. Aber da kennt der NKWD-Mann Putin keinen Spaß: mit altbewährten Methoden wird da vorgegangen, um die "Ordnung" wiederherzustellen. Mord, Vertreibung, Vergewaltigung sind das tägliche Werk einer brutalen Besatzungsarmee, um ein russenhöriges Marionettenregime am Ruder zu halten.

An diesen Beispielen ersieht man, wie schwierig es ist, den Terror aus der Welt zu schaffen. Eines steht fest: weder mit Waffengewalt noch mit Unterdrückung kann man die sozialen und gesellschaftlichen Probleme dieser Erde lösen.

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